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Energie & Umwelt

Bei der EVN geht die Sonne auf

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Der Ausbau erneuerbarer Energien hat im Thüringer Klimakonzept Vorrang.
Die Energieversorgung Nordhausen zieht mit: Im Dezember 2009 ging das zweite Solar-Kraftwerk der EVN ans Netz.Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten deutschen Stromverbrauch betrug 2009 16,1 Prozent. (Quelle: BMU).

Tendenz steigend, denn mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurden die Voraussetzungen geschaffen, den Anteil der erneuerbaren Energien im Strombereich weiter auszubauen.

Im innerstädtischen Bereich hat natürlich die Nutzung der Sonnenenergie Vorrang, denn wer möchte schon eine Windkraftanlage direkt vor der Haustür haben. Auch die EVN erzeugt umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie. Bereits im Dezember 2009 ging die Photovoltaik-Anlage (PV) auf dem Dach des EVN-Gebäudes in der Straße der Genossenschaften in Betrieb. Die 1086 Solarmodule wandeln mit einer Nennleistung von 195,48 kWp die Strahlungsenergie der Sonne direkt in elektrische Energie um.

„Mit der 3648 Quadratmeter großen Anlage erzeugen wir jährlich etwa 176 320 Kilowattstunden (kWh) Strom, der in das Netz der EVN Netz GmbH direkt eingespeist wird. Allein durch diese Anlage werden rund 151 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr vermieden", erklärt Torsten Müller, Leiter der Materialwirtschaft bei der EVN.
Bis zum Jahre 2013 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix der Energieversorger 25 Prozent betragen. Mit der neuen PV-Anlage ist die EVN auf dem besten Weg, dies zu erreichen. Aber auch der erzeugte Strom aus den Blockheizkraftwerken der EVN trägt dazu bei, die CO2-Emissionen zu senken.

Denn bei der Kraft-Wärme-Kopplung werden effektiv Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt. Mit Erdgas als umweltschonendem Energieträger hat die Kopplung der Strom- und Wärmeerzeugung einen besonders positiven Effekt auf die CO2-Senkung. Und das mit direkter Auswirkung auf die Lebensqualität in der Stadt Nordhausen.